Bosch testet das automatisierte Fahren im öffentlichen Straßenverkehr

Erinnert ihr euch noch? Im letzten Herbst war ich mal einen Tag bei Bosch zu Gast und durfte mir allerlei zukunftsweisende Technologien zum Thema Fahrerassistenzsysteme live und in Farbe ansehen. Tempomat mit Abstandshalter, Spurhalteassistent, Stauassistent, Baustellenassistent, Einparkassistent – alles Systeme, die man „nur“ richtig verknüpfen muss, um ein Auto auch völlig selbstständig fahren zu lassen. Schon damals wurde hinter vorgehaltener Hand bestätigt, dass man in Nevada, USA, natürlich auch bereits mit autonom fahrenden Autos experimentiert. Nun gibt es einen weiteren Meilenstein zu vermelden: Bosch darf nämlich jetzt auch auf deutschen Straßen das automatisierte Fahren testen.

Bosch Automatisiertes Fahren auf der Autobahn

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Nachrüst-Rückfahrkamera nutzt iPhone als Bildschirm

Eine interessante Geschichte, die ich drüben im iPhone Ticker gelesen habe: Der Elektronikhersteller DNT hat eine Rückfahrkamera zum Nachrüsten auf den Markt gebracht. Soweit noch nichts besonderes, derlei Geräte gibt es einige auf dem Markt. Doch der Clou an der RTK WiFi ist, dass für die Anzeige des Kamerabildes kein zusätzlicher Monitor im Innenraum installiert werden muss, sondern das Geschehen hinter dem Auto schlicht und einfach auf das Smartphone (iPhone oder Android) übertragen wird.

RFK Rückfahrkamera für das iPhone

Nun habe ich bei meinem Polo nicht wirklich ein Problem mit mangelnder Übersichtlichkeit, aber man stelle sich ein Wohnmobil, große Transporter oder ähnliches vor – als ich meinen Zivi im Rettungsdienst gemacht habe, habe ich die Rückfahrkamera an den Krankenwagen geliebt! Und es soll ja auch ältere Fahrzeuge geben, die vom Werk noch keine Möglichkeit besitzen, ohne Spiegel das Geschehen hinterm Auto beobachten zu können.

DNT hat mir freundlicherweise ein Testgerät zur Verfügung gestellt, das ich nun mal testen werde und euch dann demnächst hier meine Eindrücke schildern werde.

Foto: DNT-Katalog

Toyota ME.WE: Konzeptfahrzeug mit interessanten Werkstoffen

Für die Automobilhersteller ist es heute wichtiger denn je, trotz hoher Individualisierungs-Möglichkeiten durch den Kunden möglichst einfach und kostensparend die verschiedenen Modelltypen produzieren zu können. Toyota hat zu diesem Zweck ein neues Konzeptfahrzeug präsentiert, das tatsächlich vor allem nur eine Studie ist und so in naher Zukunft voraussichtlich nicht produziert werden wird. Dennoch ist es sehr spannend, in welche Richtung die künftige Fahrzeugentwicklung gehen kann. Das Konzeptfahrzeug wurde auf den Namen Toyota ME.WE getauft und soll die Botschaft „perfekt für mich und gut für andere“ transportieren. Aber wie wird das funktionieren?

Toyota ME.WE -1 Weiterlesen →

Das Highline-Ablagefach für den VW Polo 9N

Der Polo 9N, wie auch ich ihn besitze, bietet an und für sich recht viele Ablagemöglichkeiten: Fächer in den Türen, unter den Sitzen, unterhalb des Lenkrades bzw. des Handschuhfachs, im zweiten DIN-Radioschacht, hinter dem Aschenbecher, neben der Handbremse und auf der Mittelkonsole. Und genau um letzteres dreht sich dieser Artikel. In der Standardausführung ist es hauptsächlich eine Mulde, in denen man sein Gedöns unterbringen kann. Es hat aber auch einige Nachteile: Zum einen spiegeln sich helle Gegenstände in der Frontscheibe und stören dadurch beim Fahren, zum anderen sind sie natürlich auch von außen für jeden sichtbar.

Und deshalb wollte ich eine passendere Lösung für dieses Ablagefach finden, vor allem seit ich weiß, dass es die direkt von Volkswagen gibt. Denn in der Highline-Ausstattungslinie gibt es dieses Fach auch mit aufklappendem Deckel. Neu bei VW kostet es wohl etwas über 50 Euro und bei Ebay sind diese Fächer auch höchst selten. Vor kurzem hatte ich jedoch Glück und ich konnte in einer Auktion ein gut erhaltenes Highline-Ablagefach erstehen.

Polo-9N-9N3-Highline-Ablagefach

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Mit den Navi-Apps fühlen wie James Bond

Navigon iPhone App Routenführung

Navigon iPhone App Ziel verschicken Zur Abwechslung mal eine kleine Anekdote, die das Leben so spielt: Vor kurzem waren wir zu einer Familienfeier eingeladen. Durch verschiedene Terminplanungen mussten wir getrennt anreisen, der eine Teil der Familie kam von Norden, der andere von Süden. Klar, dass es so nur schlecht möglich ist, gleichzeitig am Zielort anzukommen. Wir waren dann auch etwas früher da (ich möchte nicht sagen, dass dies damit zu tun hat, dass ich gefahren bin) und konnten so den Parkplatz in der fremden Stadt aussuchen.

Problem: Wie erkläre ich nun dem anderen Teil der Familie, zu welchem Parkplatz sie fahren soll? Ganz einfach: Aus der Navigon-App auf dem iPhone kann ich direkt einen Link zu diesem Ziel per E-Mail verschicken. Den mussten sie einfach nur noch anklicken und wurden ebenfalls direkt dorthin geleitet. 10 Minuten später waren auch sie ohne Probleme vor Ort.

Das ist doch wirklich mal ein Service, der begeistert. Und ich kam mir ein wenig vor wie bei James Bond. 😉

Sonntägliche Autoblog-Rundschau

Ich muss leider gestehen, ich komme aktuell nur wenig dazu, die tollen und interessanten Artikel meiner geschätzten Bloggerkollegen zu lesen. Grund genug, diesen etwas ruhigeren Sonntag dafür zu nutzen, ein wenig ausführlicher durch meinen Feedreader zu blättern und die letzten Tage und Wochen aufzuarbeiten.

Der Nissan Leaf auf der Nordschleife

Der Nissan Leaf auf der Nordschleife – © Rossen Gargolov

Da wären z.B. Jens und Stefan, die mit dem Nissan Note – wohlgemerkt ein Elektroauto, dass nicht gerade den Charme eines Sportwagens versprüht – über die Nordschleife gefahren sind. Was denkt ihr, wie lange man mit einem Elektroauto für die knapp 21 Kilometer der Grünen Hölle braucht? 12 Minuten? 13 Minuten? Oder gar 14? Pah! 10:12 min ist die aktuelle Bestzeit mit dem Nissan Note. Der niedrige Schwerpunkt gepaart mit der guten Gewichtsverteilung sind offensichtlich der Schlüssel zum Erfolg. Angeblich wäre sogar eine Sub-10 drin gewesen, die Reifen waren aber offensichtlich der limitierende Faktor.  Weiterlesen →

Abarth 595 competizione: Der kleine Wilde

Ein normaler Tag, ich sitze in der Uni, als plötzlich das Telefon klingelt: „Autophorisches Taxiunternehmen, grüß Gott. Ihr Wagen ist da“. Hö? Kurz auf den Parkplatz vor dem Kursraum geschaut und da stand er: Fabian von Autophorie mit dem kleinen Wilden, den er gerade frisch abgeholt hatte. Der kleine Wilde, ein record grauer Abarth 595 competizione – eine der stärksten und sportlichsten Versionen, die Fiat für den 500er anbietet. Man muss schon sagen, es war sicher keine leichte Aufgabe für die Designer und Konstrukteure aus dem klischeehaften Frauenauto, der „Knutschkugel“, ein dynamisches Auto im Renntrim zu machen. Aber es scheint auf den ersten Blick durchaus gelungen!

Abarth 595 competizione Titelbild

Ein Fiat 500 also. Doch hinter dem Skorpion auf dem Logo verbirgt sich „etwas“ mehr als man sich gemeinhin unter dem kleinen Italiener vorstellt. 160 PS Leistung und 230 Nm maximales Drehmoment treffen auf 1100 kg Leergewicht, 205/40 R17-Räder und gelochte Scheibenbremsen. Was kommt dabei heraus? Eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h, während die 100 km/h bereits nach 7,4 Sekunden fallen. Übersetzen kann man das mit: Spaß.  Weiterlesen →

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