Bilstein Fahrwerkstest auf dem ATP Testgelände Papenburg

Bilstein, genau, der Fahrwerkshersteller, hat vor kurzem einige Blogger eingeladen, seine Produkte live zu testen. Das aber nicht irgendwo auf einer Landstraße, womöglich unter Gefährdung der eigenen Gesundheit oder gar Anderer, sondern auf dem ATP Testgelände in Papenburg. Dort also, wo sonst Reifenhersteller, Automobilkonzerne oder eben Fahrwerksentwickler wie Bilstein ihre noch unveröffentlichten Neuentwicklungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit testen können. Mehr als 80 Kilometer Straße wurden vor 18 Jahren in die norddeutsche Moorlandschaft gepflanzt, vom simulierten Stadtverkehr über eine originalgetreue Nachbildung des alten Hockenheimrings bis hin zu einem vierspurigen Hochgeschwindigkeitsoval mit original Autobahnbeschilderung und Steilkurve findet man jegliche Straßenform und -art, die sich das Autofahrerherz nur vorstellen kann. Interessanterweise machen die Betreiber des Testgeländes genau das, was man bei vielen Kommunen insgeheim vermutet: Sie geben jedes Jahr eine Menge Geld dafür aus, dass die Straßen im gleich schlechten Zustand bleiben. Jeder Asphaltriss und jede Bodenwelle ist genau dort, wo sie sein soll. Auch die Reibwerte der Straßen werden künstlich immer auf dem gleichen Niveau gehalten – klar, sonst könnte man etwa bei Reifentests keine vergleichbaren Testwerte erreichen.

ATP Testgelaende Papenburg iPad Maps

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IAA 2013: Nissan Nismo Smartwatch

Ganz im Trend der aktuellen Smartwatch-Diskussion denkt auch Nissan über eine solche intelligente Armbanduhr nach und präsentierte auf der IAA in Frankfurt die Nissan Nismo Watch. Wie der Name schon vermuten lässt, dreht es sich hier vor allem um Performance und weniger darum, sein Handy mehr oder weniger noch mal am Handgelenk zu tragen. Die Nismo Watch verbindet sich mit dem Auto und erhält dadurch Zugriff auf die Telemetrie des Fahrzeugs, allen voran die Durchschnittsgeschwindigkeit und den Kraftstoffverbrauch. Neben den Informationen zum Fahrzeug werden aber auch Messdaten vom Körper des Fahrers erhoben, z.B. Puls, Körpertemperatur und Flüssigkeitsverlust.

Nissan-Nismo-Smartwatch-IAA-2013

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IAA 2013: Nachts allein bei Mercedes-Benz in Halle 2

Sich nachts in einem Kaufhaus, Museum oder einer Messehalle einschließen lassen, ganz allein Orte zu erkunden, an denen es sonst tagsüber von Menschen nur so wimmelt – dass klingt nach viel Spaß und spannenden Erfahrungen. Mercedes-Benz hat nun vier Blogger eingeladen, heute Nacht von 19 bis 7 Uhr am nächsten Morgen die Mercedes-Halle auf der IAA zu erkunden. Das besondere daran ist, dass die vier eine Instagram-Challenge draus gemacht haben: Jeder postet ein Foto pro Stunde auf dem offiziellen Instagram-Account des Stuttgarter Automobilkonzerns. Wer am Ende die meisten Likes bekommen hat, gewinnt das Shootout und übernimmt dann für einen Monat den Mercedes Benz Instagram Kanal!

IAA 2013: Faszination Mercedes

Mit dabei sind Heike von Köln-Format, Teymour von Icedsoul Photography, Johannes von Fuenfkommasechs und Mario-Roman. Die vier treten mit ganz unterschiedlichen „Waffen“ an, während Heike tatsächlich nur mit ihrem iPhone fotografieren will, nehmen die anderen drei ihre DSLRs mit und versuchen so die besten Fotos für die meisten Likes zu schießen.

Schaut also mal rüber zum Mercedes-Instagram-Account und spart nicht an den Likes für die schönsten Fotos. 🙂

iPhone-Halterung im Armaturenbrett

Die Fahrer älterer Autos werden sich vielleicht auch schon öfters gefragt haben, wofür dieser merkwürdige Schacht in ihrem Radio ist. Endlich wurde dieses Rätsel gelöst – bei reddit hat sich ein User erbarmt und klärt die Unwissenden auf:

iPhone Halter Kassettendeck Schacht Radio

Hätte ich das früher gewusst, hätte ich mir mein neues Radio und die zusätzliche Handy-Halterung auch sparen können. Menno… 😉

[via aptgetupdate bei reddit gefunden]

IAA 2013: Meine Vorab-Highlights

Gerade befinde ich mich im Zug Richtung Frankfurt, denn mit den beiden Pressetagen startet heute die diesjährige Internationale Automobilausstellung in Frankfurt. Wie bei jeder Messe gibt es natürlich wieder viele Premieren, Visionen und Concept Cars zu bestaunen, manche davon sind interessanter, manche weniger. Die folgenden Fahrzeuge könnten meine Highlights werden – zumindest im Klein- und Kompaktwagen-Segment:

Toyota-Civic-Tourer

Honda feiert auf der IAA Weltpremiere mit dem Civic Tourer. Den hatte ich ja neulich auch schon mal kurz hier im Blog erwähnt, da darf man gespannt sein, wie er beim Publikum ankommt, da Honda sicherlich ein Eisen im Feuer haben möchte gegen Golf Kombi und den Toyota Auris Sports Tourer.

Bei Volkswagen finde ich gleich mehrere interessante Neuheiten: Der e-up! wird vorgestellt und damit das erste Elektro-Serienfahrzeug der Wolfsburger. Mit 27.000 Euro preislich auch noch mal ein gutes Stück unterhalb vom BMW i3 positioniert – wenn es auch für ein Kleinstwagen, der "nur" einen anderen Antrieb bekommen hat, im Vergleich eine Stange Geld ist.

Kunden, denen der GTI zu brav ist, bekommen mit dem Golf R nun ein noch etwas bissigeres Modell. Auch wenn es bei den Fahrleistungen wohl nicht mehr leistet, als ein Audi S3 – da konnte man bei den Kollegen von Autophorie schon ein wenig Enttäuschung verspüren.
Und der Golf Plus bekommt nun ebenfalls den Sprung auf die aktuelle Plattform und wird nun als Volkswagen Golf Sportsvan feil geboten. Den muss ich mir aber erstmal aus der Nähe anschauen, um mir da ein Urteil bilden zu können. Bisher fand ich den Golf Plus ja eher weniger interessant…

BMW-i3-Front

Eben und natürlich auch schon des Öfteren allgemein schon erwähnt, freue ich mich ganz besonders darauf, den BMW i3 zum ersten Mal "hautnah" betrachten zu können. Ohnehin ist er gemeinsam mit seinem großen Bruder, dem i8, bestimmt der Star der 65. IAA…

Auch die Franzosen sind natürlich in Frankfurt vertreten. Citroen präsentiert unter anderem den Cactus, eine Studie, die wohl einen Ausblick geben soll, wie die C-Linie in Zukunft aussehen soll. "Überflüssiges wird über Bord geworfen, zugleich wird mehr Wert auf all jenes gelegt, das zum Wohlbefinden beiträgt", beschreibt ihn die Pressemitteilung. Das werde ich mir sicherlich dann mal ansehen müssen. 🙂

Unterschiedlicher könnten die Fahrzeuge am Fiat-Stand wohl kaum sein: Einerseits wird der Fiat 500 L Living vorgestellt, die siebensitzige Variante des 500 L, die den MPV mit Kleinwagen-Abstammung damit eventuell auch für Großfamilien zumindest als Zweitwagen interessant machen dürfte. Und auf der anderen Seite beschenkt sich zum 50. Geburtstag selbst mit zwei Sondermodellen. Der Abarth 595 „50th Anniversary" und einer streng limitierten Maserati-Version stellen dann die sportliche Seite am Stand dar.

Bei Audi wird man, neben einem Messeauftritt, der die Welt auf den Kopf stellen soll, unter anderem auch das neue Audi A3 Cabrio, das ich ja vorgestern hier schon vorgestellt habe.

Und dann stehen natürlich auch der Skoda Rapid Spaceback und der Mazda 3, der es Ende letzter Woche nach seiner Reise von Vladivostock kommend endlich nach Frankfurt geschafft hat, in den Messehallen.

Skoda Rapid Spaceback Front

Und bei Daimler könnte vor allem die Smart fourjoy-Studie einen interessanten Ausblick geben, was die Stuttgarter im Kleinwagen-Bereich in den nächsten Jahren auf die Straße bringen werden. Nicht zu vergessen natürlich auch der Mercedes-Benz CLA 45 AMG Racing, aber der dürfte es wohl weniger in den normalen Straßenverkehr schaffen – zu schade… 😉

Das waren jetzt mit Sicherheit noch nicht alle Highlights, die mich – und natürlich auch euch – in Frankfurt erwarten werden. Aber wenn man schon vorher alle wüsste, müsste man ja auch gar nicht erst hinfahren, nicht wahr? 😉 Insofern freut euch auf die Fotos und Berichte, die dann in den kommenden Tagen hier erscheinen werden. Oder seid ihr sogar selbst auf der Messe dabei?

Fotos: Hersteller

Eins hat noch gefehlt: das neue Audi A3 Cabriolet

Nach der Neuauflage des Drei- und Fünftürers im letzten Jahr und der Limousine Anfang des Jahres, haben wir nur noch auf ein Modell in der Audi A3-Familie gewartet: das Cabrio. Pünktlich zum Herbstbeginn stellt Audi nun die oben-ohne-Variante auf der IAA in Frankfurt vor. Aber für echte Cabrio-Fans ist das Wetter ja angeblich sowieso egal, man muss nur schnell genug fahren, dann wird man schon nicht nass. Falls ihr dann doch nicht so hart drauf sein solltet, könnt ihr natürlich das Stoffverdeck mit Glasscheibe schließen, was eben auch den eingefleischten Offen-Fahrern gefallen dürfte. Weniger als 18 Sekunden soll es dauern, bis es sich vollautomatisch öffnet und schließt – selbst wenn ihr mit bis zu 50 km/h unterwegs seid. Oder ihr lasst Windshot und Nackenheizung gegen einen steifen Hals kämpfen.

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Skoda Rapid Spaceback: Noch ein Golf?

Dass der Skoda Rapid, der im vergangenen Herbst das Licht der Weltöffentlichkeit erblickte, kein Einzelkind bleiben würde, war im Prinzip schon von Anfang an klar. Inzwischen ist auch klar, was für ein Geschwisterchen der kompakte Tscheche bekommt: Mit dem Skoda Rapid Spaceback wird ein Fließheck-Modell in die Familie geboren, das dem VW Golf und dem Audi A3 durchaus gefährlich werden könnte.

Skoda Rapid Spaceback Front

Nachdem die Produktion bereits vor ein paar Wochen im Skoda-Stammwerk Mladá Boleslav gestartet ist, wird der Rapid Spaceback dann im Oktober zu den Händlern kommen… und schon in der nächsten Woche auf der IAA in Frankfurt seine Weltpremiere feiern. Auch wenn der „junge Skoda“, wie er von der Marketingabteilung getauft wurde, auf den Pressefotos eher langgezogen wirkt, ist er größenmäßig natürlich doch ein klassischer Vertreter der Golf-Klasse. Mit 4,30 Meter Länge, 1,71 Meter Breite und 1,46 Meter Höhe ist er zwar knapp 18 Zentimeter kürzer als die Rapid Limousine (der Platz im Innenraum bleibt gleich), aber nahezu genauso groß wie der Golf 7.  Weiterlesen →

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