Die Entwicklung der Formel 1-Boxenstopps von 1950 zu heute

Dass die Formel 1 in den letzten Jahrzehnten immer schneller geworden ist, dürfte für niemanden eine Neuigkeit sein. Aber nicht nur die Geschwindigkeit selbst hat sich rasant erhöht, auch das Geschehen neben der Rennstrecke – wie die Boxenstopps. Das folgende Video zeigt einen Boxenstopp der Formel 1-Saison 1950. Nacheinander wechselt ein Mechaniker zunächst das rechte Vorderrad, dann das linke. Nur die Vorderräder – aber auch nur mit purer Muskelkraft! Parallel wird aufgetankt – mit einer Geschwindigkeit, die heute auch jede Straßentankstelle leisten dürfte. Anschließend noch schnell die Windschutzscheibe wischen und weiter geht’s. Im Anschluss an die historischen Aufnahmen gibt’s dann einen Boxenstopp von Ferrari in Melbourne 2013. Sehet und staunet:

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24 Jahre, macht irgendwas mit Onlinemarketing und schon immer Auto-begeistert: Ob Bobbycar, Matchbox, Gokart, Kart oder heute die "richtigen" Autos – die Faszination ist ungebrochen.

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hey Matthias – da ich die früheren Boxenstop selbst nie live mit ansehen durfte, freue ich mich als Formel 1 Fan sehr über deinen Post. Man kann ja wirklich sagen, dass die Jungs sich damals wirklich Zeit gelassen haben. Heute dauert es nur wenige Sekunden und die Montage-Teams werden in monatelangen Camps dafür vorbereitet, alles in Bruchteilen von Sekunden zu präparieren. Wirklich bemerkenswert!

    LG. Ann-Katrin

  2. Einfach der Wahnsinn dieses Video und für mich als Mechaniker natürlich einfach nur faszinierend zu sehen, wie diese ganzen Abläufe funktionieren. Wie jedes menschliche Zahnrad ins andere greift und wie jeder Griff sitzt.

  3. haha wirklich cooles Video. Wahnsinn, wenn man die Boxenstopps heute sieht :). Wirklich mal cool zu sehen, wie das früher ablief und dann wird dem Fahrer auch noch nebenbei eine Flasche zum trinken gereicht, einfach herrlich.

  4. Wirklich beeindruckend. Übrigens sind in den Schlagschraubern bei der Formel1 und auch bei 24 Stunden rennen und anderen Veranstaltungen so genannte Neodym Magnete. Die Magnete sind extrem stark, so bleibt die Mutter ohne runterzufallen sicher in dem Schlagschrauber sitzen.
    Nach 3-4 maliger Verwendung müssen diese Magnete ersetzt werden, da sie recht schnell kaputt gehen.

  5. Hallo Matthias – vielen dank für diesen schönen Beitrag. Ich habe es sehr genossen einmal einen Vergleich zu früher und heute zu sehen. Es hat sich sehr viel zu damals und heute verändert nicht nur der Boxenstopp sondern die Formel 1 Fahrzeuge sind aerodynamischer geworden.