Don’t drink and drive – nicht nur im Karneval!

Egal ob Alaaf oder Helau – heute um 11:11 Uhr starten die Närrinnen und Narren wieder mal in die 5. Jahreszeit. Das bedeutet Frohsinn, Feiern, Party und für viele natürlich auch der Alkohol. Im Rahmen unserer Aktion „Autoblogger für mehr Sicherheit im Straßenverkehr“ möchten wir heute noch mal an den so altklug wirkenden aber doch sehr treffenden Spruch „Don’t drink and drive“ erinnern. Wenn ihr Alkohol trinkt, lasst das Auto stehen – wenn ihr als Fahrer auserkoren wurdet, lasst den Alkohol stehen!

Don't Drink and Drive

Selbst wenn man sich vielleicht noch gut und sicher fühlt, heißt das nicht, dass die eigene Reaktionsfähigkeit immer noch so gut funktioniert, wie das in einer Gefahrensituation vielleicht notwendig wäre, um einen Unfall zu verhindern. Thomas Gigold von Autokarma hat sich vor einiger Zeit unter professioneller Aufsicht mal dem Selbsttest unterzogen: Innerhalb von 20 Minuten trank er drei Bier, wodurch sein Blutalkoholspiegel bereits auf 0,45 ‰ anstieg, also nur knapp unter der erlaubten Grenze von 0,5 ‰. Dabei stellte er bei sich selbst bereits verlängerte Reaktionszeiten fest und hätte sich so garantiert nicht mehr ans Steuer gesetzt. Hinzu kommt: Pro Stunde kann der Körper maximal 0,15 ‰ abbauen, bei Thomas hat es eine gute Stunde gebraucht, bis er sich wieder „normal“ gefühlt hat.

Denkt aber auch dran: Ab 0,5 ‰ spricht der Gesetzgeber von Fahren unter Alkoholeinfluss und gerade jetzt in der Karnevalszeit wird auch die Polizei wieder verstärkt kontrollieren wird. Denn Fakt ist auch, dass man sich selbst nie sicher sein kann, wie viel Blutalkohol man schon hat. Und man sollte vor allem die empfindlichen Strafen nicht vergessen, die als Konsequenz drohen, wenn man mit eben mehr als 0,5 ‰ am Steuer erwischt wird: Mindestens 500 Euro, 4 Punkte sowie 1 Monat Fahrverbot werden dann fällig. Selbst als Fahrradfahrer kann man sich betrunken schnell 250 Euro und 2 Punkte einhandeln, wenn man die 0,5 ‰-Grenze nicht eingehalten hat. Für mich selbst habe ich sogar eine ganz klare 0,0 ‰-Regel aufgestellt, da weiß ich immer genau, woran ich bin!

Die Moral von der Geschicht‘: Bitte verzichtet auf Alkohol, wenn ihr Auto fahren müsst. Im Zweifel ist das Taxi günstiger als lebenslang im Rollstuhl zu sitzen oder schlimmeres. Und das auch nicht nur im Karneval!

Auch die anderen Autoblogger sehen das ähnlich, lest doch mal bei Thomas GigoldJens StratmannTom SchwedeLisa ThecarAddictDrive-BlogUlli PölzlbauerMikhail BievetskiyThomas MajchrzakMilos Willing, AHW Blog oder im Kennzeichen-Blog nach, was sie so schreiben.

Und jetzt ein dreifach-donnerndes Helau, Helau, Helau! 🙂

Foto: Don’t drink and drive von der Greater Manchester Police bei Flickr