Eins hat noch gefehlt: das neue Audi A3 Cabriolet

Nach der Neuauflage des Drei- und Fünftürers im letzten Jahr und der Limousine Anfang des Jahres, haben wir nur noch auf ein Modell in der Audi A3-Familie gewartet: das Cabrio. Pünktlich zum Herbstbeginn stellt Audi nun die oben-ohne-Variante auf der IAA in Frankfurt vor. Aber für echte Cabrio-Fans ist das Wetter ja angeblich sowieso egal, man muss nur schnell genug fahren, dann wird man schon nicht nass. Falls ihr dann doch nicht so hart drauf sein solltet, könnt ihr natürlich das Stoffverdeck mit Glasscheibe schließen, was eben auch den eingefleischten Offen-Fahrern gefallen dürfte. Weniger als 18 Sekunden soll es dauern, bis es sich vollautomatisch öffnet und schließt – selbst wenn ihr mit bis zu 50 km/h unterwegs seid. Oder ihr lasst Windshot und Nackenheizung gegen einen steifen Hals kämpfen.

Optisch orientiert sich das Cabrio natürlich an den anderen beiden Karosserie-Variationen, die sportliche Front mit Singleframe-Kühlergrill und den schmalen LED-Scheinwerfern gefällt mir nach wie vor sehr gut. Dass das Heck an das der Limousine erinnert, dürfte kaum jemanden überraschen. Die markante Seitenlinie, von den Audi-Designern „Tornadolinie“ getauft, soll für ein Wechselspiel von Licht und Schatten sorgen. Das Leergewicht des Cabrios beträgt übrigens 1365 Kilogramm und ist damit trotz größeren Abmessungen und mehr Komfort 50 Kilo leichter als das Vorgängermodell.

Apropos Komfort: Neben den oben schon genannten Cabrio-spezifischen Komfortfeatures gibt es natürlich auch für den Zweitürer die von Hatchback und Limousine bekannten Ausstattungen. Begonnen bei den diversen Assistenzsystemen wie active cruise control, Spurhalteassistent oder Verkehrszeichenerkennung über das MMI mit Audi connect bis hin zum Bang & Olufsen Soundsystem steht so einiges auf der Optionsliste, auf das man heute kaum mehr verzichten mag.

Im Cabrio selbst sollen vier erwachsene Personen ausreichend Platz finden, im Gegensatz zur Limousine dürfte man dann auch hinten (zumindest bei gutem Wetter) keine Probleme mit der Kopffreiheit bekommen. 😉 Falls ihr mal mehr Gepäck statt Mitfahrer transportieren wollt, könnt ihr die beiden Rücksitzlehnen einfach umklappen und die Ladung durchschieben. Ansonsten gibt Audi 287 Liter als Kofferraumvolumen an, das wohl auch vom zusammengefalteten Verdeck kaum eingeschränkt werden soll.

Angetrieben wird das Audi A3 Cabrio zu Beginn in der Grundausstattung von einem 1.4 TFSI-Motor mit 140 PS, der ab 31.700 Euro erhältlich sein wird. Darüberhinaus bieten die Ingolstädter einen 1.8 TFSI-Motor mit 180 PS und den 2.0 TDI mit 150 PS an. Wie die sich fahren lassen, könnt ihr in meinem Fahrbericht zur Audi A3 Limousine nachlesen. Später werden allerdings noch weitere Motorvarianten folgen, vom 1.6 TDI (110 PS) bis hin zum 2.0 TFSI im S3 Cabriolet.

Richtig gelesen, Audi gibt auch gleich schon einen Ausblick auf das S-Modell, das kurz nach dem Marktstart im ersten Quartal 2014 folgen wird. 300 PS, 380 Nm Drehmoment und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 5,4 Sekunden. Und ganz Audi-typisch wird er natürlich einen quattro-Antrieb haben, damit die Kraft auch ordentlich auf die Straße gepackt werden kann. Bis dahin könnt ihr euch das „zivile“ Audi A3 Cabriolet dann ab der nächsten Woche schon mal in Frankfurt auf der IAA ansehen.

Fotos: Audi

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24 Jahre, macht irgendwas mit Onlinemarketing und schon immer Auto-begeistert: Ob Bobbycar, Matchbox, Gokart, Kart oder heute die "richtigen" Autos – die Faszination ist ungebrochen.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Noch ein Cabrio muss das Sein? Naja wenn wir ehrlich sind war es nur eine Frage der Zeit das der neue A3 sein Deckle in der Ingolstätter Schmiede abgesägt bekommt. Schick sieht er ja schon aus doch was tun wenn man für Sieben Tage die Woch je ein Cabrio von de Konkurenz schon in der Garage stehen hat. Die Woche wird nun mal nicht länger? Unterm Strich haben die Ingenieure saubere Arbeit geleistet.