Opel ADAM jetzt mit Siri Sprachsteuerung

Die Siri-Sprachsteuerung dürfte ich hier an der ein oder anderen Stelle schon mal erwähnt haben. Im Zusammenhang mit dem per Bluetooth mit dem Infotainment-System des Autos verbundenen iPhone lassen sich verschiedene Funktionen des Smartphones einfach per Sprachkommando steuern. Obwohl Siri natürlich theoretisch auch so per Druck auf den Homebutton gestartet werden kann, bereitet das vielen Bluetooth-Freisprecheinrichtungen immer noch einige Probleme. Dies soll mit Siri Eyes Free jedoch der Vergangenheit angehören. Nach und nach bieten nun immer mehr Hersteller diesen Service an – als neuestes Modell nun eben auch der Opel ADAM.

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© GM Company

Alle Fahrzeuge mit dem IntelliLink-Infotainment-System erhalten ab sofort die Unterstützung von Siri Eyes Free. In vorher produzierten ADAMs lässt es sich einfach per kostenlosem Software-Update nachrüsten. Dadurch werden verschiedene Funktionen freigeschaltet wie natürlich das Anrufen von Kontakten, Abspielen von gewünschten Musiktiteln aus der Musik-App und das Anhören, Verfassen und Senden von Textnachrichten und Emails. Aber auch die anderen Siri-typischen Features wie Kalender-Informationen, Wecker, Sportergebnisse und Wetter-Informationen lassen sich einfach abrufen, ohne die Augen von der Straße nehmen zu müssen.

Denn das ist nämlich ein Hauptbestandteil von Siri Eyes Free (wie der Name schon vermuten lässt). Im Gegensatz zum normalen Siri bleibt der Bildschirm des iPhones nämlich dunkel, wenn man eine Frage stellt und will so einen Teil zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr leisten. Wie das System genau funktioniert, zeigt der Produktmanager des ADAM im folgenden Marketingvideo von Opel:

Die Voraussetzung für die Siri-Sprachsteuerung im Opel ADAM, das IntelliLink-System, kostet übrigens „nur“ 300 Euro Aufpreis beim Kauf des Opel. Wie der sich so fährt könnt ihr aktuell bei Fabian von Autophorie nachlesen, der den kleinen Blitz neulich testen durfte. Er geht in seinem Artikel auch noch mal genauer auf eben dieses Infotainment-System ein – zu dem er allerdings auch etwas gemischte Gefühle hat: Einerseits lobt er die Möglichkeiten, die geboten werden, andererseits ist gerade die Navigationsfunktion nur über eine noch mal extra zu bezahlende App möglich. Aber lest den Artikel am besten selbst. 😉

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Foto: Fabian Meßner / autophorie.de