Audi A6 3.0 TDI quattro: Luxus auf vier Rädern

Eigentlich habe ich meinen Blog hier Autos gewidmet, die vor allem für junge Leute wie Studenten, Auszubildende oder gar Schüler interessant sind. Also Autos, die man sich auch mit einem eingeschränkten Budget leisten kann. Das hat mich glücklicherweise nicht daran gehindert, auch mal in ein etwas luxuriöseres Auto einzusteigen. So hatte ich neulich die Gelegenheit, für ein paar Kilometer eine Audi A6 Limousine zu pilotieren. Genauer gesagt war es ein Audi A6 (C7) 3.0 TDI quattro – also ein echtes Sahneschnittchen. 😉

Audi A6 3.0 TDI quattro vorne rechts

Ausgestattet war die Limousine mit zahlreichen technischen Raffinessen, von der Automatic Cruise Control (Tempomat mit Abstandshaltung) über Navigation mit Google Maps-Unterstützung bis hin zu Massagesitzen für Fahrer und Beifahrer. Ich konnte mich also kaum über mangelnde Ausstattung beschweren – eher über zu wenig Zeit, alles auszuprobieren. 😉
Audi A6 3.0 TDI quattro – das bedeutet 313 PS Leistung bei einem maximalen Drehmoment von 650 Nm. Die 8-Gang-tiptronic sorgt für die geregelten Wechsel der Fahrstufen, je nach Einstellung über den Bordcomputer etwas früher (also sparsamer) oder später (also sportlicher). Dank des Allradantriebs wird der Vorschub gezielt auf die Straße übertragen, über Unter- oder Übersteuern konnten wir uns nicht beklagen. Natürlich kann man nach 50 km kein abschließendes, qualifiziertes Urteil über ein Auto abgeben, aber von den Fahrleistungen des Audis bin ich immer noch begeistert. Sowohl sportliches „Kurvenräubern“ auf der Landstraße als auch entspanntes Dahingleiten auf der Autobahn ist damit kein Problem. Möglich wird das natürlich auch durch die verschiedenen Modi; über das MMI kann man zwischen Comfort, Dynamic, Auto, Efficiency und Individual wählen. Bei letzterem kann man Motor, Luftfederung, Getriebe und Lenkung nach seinen eigenen Wünschen einstellen. Mancher würde dies vielleicht als Spielerei abtun, aber wenn man am Tag 800 Kilometer Strecke zurücklegen muss, ist man über dieses Feature unter Umständenganz froh.

Audi A6 3.0 TDI quattro Heck

Ähnliches gilt für die schon erwähnten Massagesitze für Fahrer- und Beifahrer. Wobei ich da zugeben muss, dass das am Anfang schon ein ungewohntes Gefühl war und mich vom Fahren eher abgelenkt hat – man entspannt sich dadurch eben. 🙂 Falls man vor lauter Entspannung komplett weggenickt ist, helfen ACC, Spurhalte- und Notbremsassistent hoffentlich schlimmeres zu verhinden. Damit das aber erst gar nicht passiert, kann man sich aber mit lauter Musik über das Bang & Olufsen Advanced Sound System mit seinen 15 Lautsprechern beschallen und wach halten lassen.

Audi A6 3.0 TDI quattro Bang & Olufsen Lautsprecher

Sehr fasziniert war ich auch von der Routenführung. Neben dem Display im Armaturenbrett zwischen Tacho und Drehzahlmesser, auf dem mit detaillierten Pfeilen die Fahrtrichtung angekündigt wird, gibt es auch eine zusätzliche Darstellung auf dem großen Display in der Mitte. Hier wird die Wegstrecke zusätzlich mit der Satelliten-Ansicht aus Google Maps unterlegt. Um die Kartendarstellung zu laden, verbindet sich das Auto über das integrierte UTMS-Modul des Audi Connect mit dem Internet und lädt die notwendigen Kartendaten herunter. Offensichtlich geschieht dies sogar schon im Voraus, denn obwohl wir in sehr ländlichem Gebiet ohne gute Netzabdeckung unterwegs waren, wurden trotzdem noch die Satelliten-Bilder angezeigt.

Audi A6 3.0 TDI quattro MMI Bildschirm Google Maps Navigation

Wie schon oben geschrieben, hat mich die kurze Ausfahrt mit dem Audi A6 durchaus fasziniert. Mit mir war übrigens Stefan von Autophorie im A6 unterwegs – und doch muss ich eine Aussage aus seinem Artikel widerlegen: Trotz seiner Fahrkünste hatte ich keine „schweißnassen Hände“… 😉