Audi A3 e-tron

Der Genfer Automobilsalon wirft beständig seine Schatten voraus und so kündigen immer mehr Hersteller neue Modelle an, die sie Anfang März in der Schweiz vorstellen werden. Ein weiteres Highlight wird für mich aus Ingolstadt kommen. Denn Audi wird eine seriennahe Studie für einen A3 mit Plug-in-Hybridmotor vorstellen. Zusammen mit einem modifizierten 1.4 TFSI-Verbrennungsmotor, der 150 PS auf die Straße bringt, leistet das komplette System 204 PS.

Audi A3 e-tron

Somit bringt die Kombination aus Verbrenner und Elektromotor natürlich einige Vorteile – neben dem „Standard-Argument“ des günstigeren Benzinverbrauchs (der A3 e-tron wird übrigens durchschnittlich 1,5 Liter auf 100 km verbrauchen) sind das natürlich auch die Leistungsdaten. Denn die E-Maschine leistet schon vom Start weg bis 2000 U/min das maximale Drehmoment von 350 Nm, ab etwa 1750 U/min zieht dann der Benzin-Motor voll rein. Rein elektrisch erreicht der e-tron 130 km/h Spitze, die maximale elektrische Reichweite beträgt 50 Kilometer.

Angesichts der übrigen Messwerte (Beschleunigung 0-100km/h in 7,6 Sekunden,  Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h und einer CO2-Emission von 35 g/km) verwundert es mich schon fast ein bisschen, dass Audi in der Pressemitteilung noch mal extra betont, dass es sich beim Audi A3 e-tron um „einen echten Audi“ handelt. Aber vielleicht gibt es in manchen Köpfen immer noch das Gefühl, dass sportliche und dynamische Autos nicht mit einem Elektro-Antrieb zu vereinbaren sind?

Ich finde das Hybrid-Konzept immer noch sehr intelligent für die meisten Menschen: Die Strecke von 50km reicht für die meisten innerstädtischen Fahrten vollkommen aus, wenn man längere Strecken fährt greift man auf den Verbrennungsmotor mit der gewöhnlichen Reichweite zurück. Bleibt noch abzuwarten, wie sich der Audi A3 e-tron schließlich im Alltag bewegen lässt. Auf dem Genfer Automobilsalon wird, wie gesagt, erstmal ein „realistischer Ausblick in die Zukunft der Mobilität, wie Audi sie plant“ gegeben.

Quelle & Foto: Audi