Zwei Audi-Azubi-Teams bei Jugend forscht

Um das erste Mal wissenschaftliches Arbeiten und Experimentieren „auszuprobieren“ gibt es den schönen Wettbewerb „Schüler experimentieren“. Eine Stufe höher und wesentlich professioneller läuft es dann schon bei „Jugend forscht“ ab. Zumal Deutschland ja immer mehr zum Dienstleistungs-Land wird, werden auch Kreativität und gute Ideen immer wichtiger. Grund genug für Firmen wie Audi aktiv Teilnehmer am Wettbewerb zu unterstützen.

Azubi-Team beim 34. Regionalwettbewerb "Jugend forscht" bei Audi in Ingolstadt. – © Audi

Azubi-Team beim 34. Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ bei Audi in Ingolstadt. – © Audi

So haben auch zwei Teams aus fünf Auszubildenden aus Ingolstadt teilgenommen mit durchaus sehr spannenden Themen: Das eine Team hatte sich zum Ziel gesetzt, Unfälle mit Geisterfahrern deutlich zu reduzieren. Ihrer Idee nach sollen Autos in Zukunft erkennen, wenn der Fahrer in der falschen Richtung auf die Autobahn auffährt. Optische und akustische Signale sollen den Fahrer auf den Fahrfehler aufmerksam machen. Zudem werden sofort lokale Radiosender sowie die lokale Verkehrsleitstelle und die Rettungskräfte informiert.

Das zweite Team hat eine Idee entwickelt, die weniger auf die Sicherheit als auf ein praktisches Feature für den Alltag abzielt: Jeder kennt es, man parkt in einer engen Parklücke, macht die Türen auf und – ZACK – haut man die Türe ausversehen gegen die kleine Mauer oder das Auto nebendran. Äußerst unangenehm. Daher haben die Azubis eine automatische Sicherung für Autotüren entwickelt. Ein Sensor erkennt beim Öffnen nahe Hindernisse, sperrt die Tür automatisch und schützt sie so vor Schäden. Eine weitere Sicherung verhindert, dass die Tür unvorhergesehen zufällt – etwa, wenn das Auto am Hang geparkt ist.

Zwei sehr praktische und vor allem sehr praxisnahe Ideen. Ich finde es sehr gut, dass Audi seine Auszubildenden bei solchen Wettbewerben unterstützt. Und bin mal gespannt, ob wir diese Features in ein paar Jahren tatsächlich in den Autos finden werden.