Das erste eigene Auto

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Lamborgihini toy car by Maxim Gubanov

Das erste eigene Auto. Obwohl es bei den meisten noch nicht der Traumwagen ist, ist es etwas ganz besonderes. Dieser unschätzbare Wert der selbsterlangten Freiheit, noch dazu, wenn man sich das Geld dafür selbst verdienen musste. Wenn man dann auch noch ein fahrrückterist wie ich, ist es noch mal zusätzlich etwas besonderes. Langer Rede, kurzer Sinn: Seit einigen Wochen bin nun auch ich endlich stolzer Besitzer eines eigenen Autos.

Und stolz ist wirklich wörtlich zu verstehen. Lange genug war die Zeit, in der ich von anderen abhängig war was die Mobilität anging. Entweder war man abhängig von den Eltern, deren Auto man sich leihen musste, oder von anderen Fahrern, die einen über die Mitfahrzentrale mehr oder weniger zuverlässig mitnahmen. Und auch die recht teuren Leihwagen, die ich mir regelmäßig für meine Umzüge mieten musste, kann ich nun von der Ausgabenliste streichen. 

Andersrum muss ich leider auch ein wenig auf den Komfort der Individualisierung verzichten, denn auf den langen Strecken nehme auch ich wiederum Mitfahrer mit. Sonst könnte ich als Student die laufenden Kosten des Autos wohl kaum bezahlen. Es wird schnell vergessen, dass neben dem Treibstoff auch noch Steuern, Versicherung und eventuelle Reparaturen bezahlt werden wollen. Nicht zu vergessen Anmeldung und TÜV-Untersuchung des Autos, die ebenfalls nicht umsonst sind bzw. Folgekosten nach sich ziehen. Trotzdem möchte ich schon jetzt nicht mehr drauf verzichten, und wenn es nur darum geht, nach einer fünfstündigen Fahrt auch noch eine Stunde mit der S-Bahn nach Hause fahren zu müssen.

Na, wer errät, was es ist? 😉

Das schöne an einem Auto, dass schon ein paar Jahre alt ist, ist auch, dass man (vermeintlich) noch relativ einfach daran herumschrauben kann, ohne gleich eine Ausbildung zum Mechatroniker absolviert haben zu müssen. Geradezu unerlässlich ist es doch, sein Auto zu individualisieren. Die weiblichen Leser werden an dieser Stelle wahrscheinlich aussteigen, die männlichen Leser hingegen wissen wovon ich spreche. 🙂 Während ich Sportfahrwerk, tiefgezogene Front- und Heckschürzen, Seitenschweller oder einen Sportauspuff bei einem Kleinwagen mit knapp über 60 PS mehr als albern finde, dürfen Bauteile, die das fahren an sich angenehmer machen, durchaus den Weg in mein Auto finden. Ein Brillenfach habe ich bereits nachgerüstet, eine halbwegs anständige Halterung für mein Handy ist quasi schon ein Muss und auch ein neues Radio mit USB-Anschluss und Bluetooth-Freisprecheinrichtung wartet schon darauf, eingebaut zu werden. Und sind wir mal ehrlich: Ein paar schicke Alufelgen oder LED-Kennzeichenbeleuchtung sind doch auch nicht verkehrt, oder? 😉

Ich werde euch in der nächsten Zeit sicher auf dem Laufenden halten, wie es hier um mein Auto steht und wie es sich auf meinen Touren nach Hause und zurück so schlägt.

Aber erzählt ihr doch mal: Was war/ ist denn euer erstes Auto?

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24 Jahre, macht irgendwas mit Onlinemarketing und schon immer Auto-begeistert: Ob Bobbycar, Matchbox, Gokart, Kart oder heute die "richtigen" Autos – die Faszination ist ungebrochen.

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