Das iPad mini als Bord-Computer – das geht!

Es ist noch keine Woche auf dem Markt und schon in den ersten drei Tagen nach Verkaufsstart wurden drei Millionen Stück verkauft. Diese Zahlen wären für ein Auto wohl absolut einmalig – aber auch eher unrealistisch. 😉 Ganz im Gegensatz zu Produkten der Firma Apple. Denn es geht hier um das iPad mini, das süße, kleine neue Tablet aus Cupertino. Doch was hat das in einem Autoblog zu suchen?

Die amerikanische Werkstatt Soundwaves of Tampa hat sich kurz nach Verkaufsstart den Spaß gemacht, das frische iPad mini in die Mittelkonsole eines Autos einzubauen. Nicht einfach so mit Doppelklebeband drangepappt, sondern ziemlich professionell mit einem eigens gebauten Rahmen, der sich passgenau in das Cockpit einfügt. Man könnte es quasi als Bordcomputer für Arme bezeichnen, bei einem Gerätepreis ab 330 Euro und Einbaukosten um 1000 Dollar ist das aber mehr als sarkastisch. Außerdem gibt es natürlich keine Anbindung an die Daten des Steuergerätes und mangels des noch nicht verfügbaren GPS-Moduls im iPad mini ist es auch nicht als Navi zu benutzen. Aber um auf hübsche Weise Musik und Videos im Auto abzuspielen reicht es wohl aus.

Auch wenn es mir als Apple-Fan schwerfällt, das folgende auszusprechen, aber es macht wahrscheinlich derzeit mehr Sinn, sich ein Android-Tablet einbauen zu lassen, mit dem man dann gleich auch noch telefonieren kann. Dann wäre ein Mehrwert durchaus vorhanden. So ist es aber meiner Meinung nach vor allem eine hübsche Spielerei, die vor allem der Werkstatt einiges an Aufmerksamkeit beschert hat.

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24 Jahre, macht irgendwas mit Onlinemarketing und schon immer Auto-begeistert: Ob Bobbycar, Matchbox, Gokart, Kart oder heute die "richtigen" Autos – die Faszination ist ungebrochen.

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