Blogger-Roadtrip: 3 Autos, 3 Tage und 3000 km

Die gesamte Idee zu diesem Blog entstand ja letztlich beim Blogger-Roadtrip im Mai, als ich gemeinsam mit sechs anderen Bloggern und einem Mercedes C63 AMG nach Hockenheim zum DTM Saisonstart fahren durfte. Das ganze war eine Mordsgaudi und so ein Wahnsinns-Auto bekommt man ja auch nicht alle Tage zur Verfügung gestellt.

Björn Habegger von Mein Auto Blog hat vor kurzem eine ganz ähnliche Idee gestartet: Zusammen mit einer Truppe von sechs Bloggern machten sie sich auf, an drei Tagen in drei Autos 3000 Kilometer Straße unter den Rädern durchlaufen zu lassen. Dabei wussten die Teilnehmer aber weder, welche Autos sie bewegen dürfen, noch wohin der Routenverlauf sie führen würde. Quasi ein Blind-Date mit einem Auto.

© Jens Stratmann von rad-ab.de

Dass dann beim ersten Roadtrip direkt drei Geschosse aus Zuffenhausen auf die Blogger warteten, überraschte sicher die meisten. Ein Porsche 911 Cabrio, ein Porsche Boxster S und ein Porsche Panamera Diesel standen bereit für die Tour, die von Stuttgart aus einmal durch die Alpen und zurück führen sollte. FabianJensKimMilos, AxelSebastian und Björn scheuchten die Porsche über die Straßen und Serpentinen von Garmisch-Partenkirchen, Bardolino, Imst, Timmelsjoch, St. Martin, Stilfserjoch, Imst, Vaduz und Bregenz bevor sie sie am dritten Tag schließlich begeistert, aber schweren Herzens wieder bei Porsche abgeben mussten.

Inzwischen fand sogar schon der zweite Blogger-Roadtrip statt. Diesmal mit drei etwas weniger motorisierten, aber dafür nicht minder stylischeren Autos aus Frankreich. Und wo fährt man mit einem französischen Auto am besten hin? Genau, nach Südfrankreich. So fuhren DanielPeterMarioTomCamillo und David diesmal in einem Citroën DS4, einem Citroën DS5 und dem etwas gediegeneren Citroën C5 u.a. über Spa Franchorchamps, Paris, Lyon, Avignon, Cannes und Marseille bis sie schließlich den „Wendepunkt“ in Nizza erreichten. Sehr coole Bilder des Trips und des malerischen Südfrankreichs, gibt es übrigens in Camillos Bericht zum zweiten Tag.

© Camillo Pfeil von worldtravlr.net

Sinn der Sache ist natürlich nicht nur der Spaß für die Blogger (obwohl man hörte, dass der nicht zu kurz gekommen sein soll – bei diesen Autos ja sowieso keine Frage), sondern auch ordentlich Buzz für die einzelnen Blogs und nicht zuletzt sogar für die Hersteller. Ist ja auch klar, bei solchen Events wird unheimlich viel Material ins Netz gepustet: Neben den obligatorischen Artikeln in den Autoblogs und der Facebook-Seite des Blogger-Roadtrips kommen noch unzählige Fotos bei Instagram sowie Status-Updates bei Facebook und Twitter zusammen. Da können die Hersteller mit vergleichsweise wenig Aufwand ganz schön viel (gute) Publicity erzeugen.

Bleibt zum Schluss also nur noch die Frage, wohin Björn mit der nächsten Truppe an Bloggern aufbricht. Wir werden es sicher bald erfahren!

Kommentare sind geschlossen.